Samstag, 5. März 2011


Ja, das schlechte Gewissen hat gesiegt - ich schreibe einen neuen Eintrag (auch um mich von dem riesigen Haufen Erdkunde Hausaufgaben zu drücken...)
Eigentlich müsste ich jetzt alle Ereignisse der letzten zwei  Monate aufschreiben, aber ich muss ehrlich sagen, ich weiß schon gar nicht mehr so genau, was alles passiert ist. Mh... mal überlegen...



( ... wie gut, dass es Fotos gibt ... )


Im Januar war eine Kunstaustellung verschiedener Kurse meiner Schule in der Mühle in Lyme Regis. Von mir wurden zwei Bilder, meine Fotografiebuch und Tonarbeiten ausgestellt. Das Bild links zeigt meine Arbeit zum Thema "Anthropomorphism/ Symbolism" und unten ist dann noch mein Selbstportrait und die, der anderen in meinem Kunstkurs... die Töpfersachen erspare ich euch. :)


Dani, Bethan, Meg und ich saßen dann einen Tag lang in der Mühle um "auszupassen" und "hallo zu sagen". Insgesamt war das ein echt schöner Tag, auch, weil wir ziemlich viele Besucher hatten (über den ganzen Tag waren über 100 Leute da).(wenn man auf das Bild klickt, dann kann man sich das in größer angucken und das Talent der anderen bewundern! ;) )






Mein erstes Kunstprojekt musste ich dann auch Ende Januar abgeben. Das Thema konnten wir uns aussuchen und ich habe mit analoger Kamera eine Fotoreihe zum Thema Ängste und Unsicherheit gemacht.. arbeiten in der Dunkelkammer macht dann doch einfach mehr Spaß, als bei Photoshop Kontrast und Belichtung zu verändern.:) Benotet ist das alles noch nicht und ich habe keine Fotos davon also werde ich das jetzt nicht noch weiter ausführen. Auf jeden Fall hat es glaube ich den größten Teil meiner Zeit im Januar eingenommen und irgendwas anderes besonderes ist auch nicht wirklich passiert.
 Der Februar war dann etwas ereignisreicher. Lyme Regis hat angefangen langsam aus dem Winterschlaf zu erwacht und es war mal ein bisschen mehr los. Eine Party hat weniger erfolgreich aber lehrreich geendet, eine andere Party wurde krank aber glücklich überlebt und aus den kleinen oder großen Massenbesäufnissen hab ich mich dank Antibiotikum, Schnee oder Schlafmangel eher rausgehalten.
Die Woche vor den Ferien war ich mit Dani und Meg bei einem Aktzeichenkurs in Bridport. Das war richtig richtug richtig gut! Es hat total Spaß gemacht und wir wollen alle auf jeden Fall wieder hingehen. Der Lehrer der das in dem Art Centre in Bridport macht ist sehr gut und ich habe erstmal wieder gemerkt, wie sehr ich es vermisst habe, zu zeichnen. Die Leute die da sonst noch so waren, waren entweder A-Level Students (so wie wir), die sich ein Portfolio für die Uni machen wollen, oder ältere, sehr sehr gute Hobby Künstler und 3 Kunststudenten, die einfach so zum üben kommen... das war schon ziemlich beeindruckend.
Außerdem bin ich nun um einen Piercing reicher, hab mehr rot in den Haaren und hatte "half term". Meg war die Woche in Madrid und ich hab eigentlich nicht wirklich viel gemacht, außer lange schlafen, vorm Fernseher frühstücken, mein "Friends" Pensum aufbessern, mit dem Hund spazieren gehen, Fotos machen, Bilder malen, Hausaufgaben, Tee trinken und warten. Naja und schwupsdiwups war der Februar dann auch wieder um.
 
      

So. und jetzt ist es März und schon über die Hälfte meiner Zeit hier ist um. Olli ist mit seiner Band nach Bristol umgezogen, wo sie bei den Leuten sehr gut ankommen. Emily kommt in 2 Wochen wieder nach Lyme weil sie eine Anprobe für ihr Hochzeitskleid hat und Katy.. tjoa... die ist und bleibt in London... und sonst... mh... Meaghan zieht vielleicht vielleicht vielleicht in 2 Wochen um und wohnt dann fast neben mir (YESSS! :)). 
Momentan bin ich ziemlich im Schulstress. In 3 Wochen muss mein Kleid für Textiles fertig sein, in 5 Wochen muss mein neues Kunstprojekt fertig sein und dann sind OSTERFERIEN und Mariekchen kommt mich besuchen und wir fahren nach London :) Danach habe ich einen 4-tägigen fieldtrip mit meinem Erdkunde Kurs nach Swanage oder so. Und dann fangen auch schon bald meine Exams an...
Ich freue mich unglaublich auf den Sommer, ich kann es gar nicht mehr erwarten.

Montag, 3. Januar 2011

Fortsetzung



Und weiter gehts. Anfang Dezember (das ist schon so lange her...) war ich mit meinem Textiles Kurs in Birmingham auf einer Fashionshow und hatte einen Art Trip nach London. Außerdem war das lang ersehnte Johnny Flynn Konzert in Exeter und noch so diverse andere Kleinigkeiten... Alle Trips waren absolut GENIAL und ich plane jetzt meine weiteren London Aufenthalte... hihi :) Bilder sagen mehr als Worte also -  ein paar Fotos - ums kurz zu halten, höhö

 
 















weiße Weihnacht und der Rest vom Dezember

Es ist der letzte Ferientag (eigentlich ist es mehr so ein Bonus-Tag. Weil Silvester an einem Samstag war, wurde der Feiertag (und damit freie Tag) heute nachgeholt) und bevor der ganze Schulstress wieder anfängt fühle ich mich ein wenig gezwungen hier mal wieder etwas zu schreiben... das letzte Mal ist ja auch schon (oh...) über einen Monat her. Gut, dann fang ich mal an!
Der Dezember von hinten nach vorne. New Years Eve habe ich auf dem Sofa vorm Fernseher verbracht, weil es mir nicht so richtig super ging. Seit Weihnachten bin ich dem Grippevirus verfallen, der sich immer so gerne bei mir aufhält. Nach einer Woche schlafen und regelmäßiger Tee und Medikamenten Einnahme geht es mir jetzt, pünktlich zum Schulbeginn, wieder ganz gut. Mein Jahreswechsel war also nicht so spektakulär wie erwartet und ich musste mich mit der Live Übertragung des Feuerwerks vor dem BigBen zufriedengeben...



Und dann war da ja auch noch Weihnachten. Am 23. sind sämtliche Familienmitglieder aus ganz England angereist und es gab das erste große Essen. Seitdem waren wir fast durchgehend 15 Leute (Meine Gasteltern+Oli, Katy & Emily, 1 Ex Freund, 1 Verlobter, Dianas Schwester+Ehemann, 2 Töchtern+ 1 weiterer Ehemann+ 1 Kleinkind, (Dianas Eltern) und ich). Heiligabend haben dann alle ausgeschlafen und sich mental auf die nächsten 3 Tage vorbereitet. Die letzten Geschenke wurden verpackt und unter den Baum gelegt, die Küche aufgeräumt und geputzt, genug Kohle eingekauft, der Truthahn auf den Tiefen der Tiefkühltruhe befreit und dem örtlichen Supermarkt jeglicher Alkohol abgekauft. Abends gab es dann das zweite große Essen mit der ganzen Familie. Zu Essen gab es Fish-Pie (so eine Art Fisch Auflauf ?), Gemüse, Kartoffeln und alles, was das Herz begehrt. Rotwein, Weißwein, Bier und Cider, Mince Pies, Schokoladeneis und Mandarinen. Der Abend würde hauptsächlich mit Reden und Trinken verbracht und gegen halb eins waren dann alle im Bett. Vorher wurde sich darauf geeinigt, nicht vor 9 Uhr am Christmasday aufzustehen - großer Pluspunkt, wenn man davon ausgegangen ist, zu einer unmenschlichen Zeit aufzustehen um Geschenke auszupacken... Am 25. hat mit einem großen Frühstück und Champagner angefangen und gegen 11 haben sich dann alle Dixon's (inklusive mir) im Wohnzimmer eingefunden. Das Geschenke auspacken war recht schön, alles haben sich riesig gefreut (vorallem klein Sina über die Pakete aus Deutschland:) )! Mittags sind wir dann zu Dianas Eltern gefahren, wo wir dann alle anderen vom letzten Abend wiedergetroffen haben. Dort gab es dann noch mehr Geschenke und Champagner (wahlweise mit Orangensaft - man will ja nicht schon morgens mit dem betrunken sein anfangen). Um 2 Uhr sind dann alle "jungen" Familienmitglieder mit zurück zu uns gekommen und um 4 gab es dann den berüchtigten Christmas Turkey mit allen englischen Bräuchen, die dazu gehören. Bunte Papierkronen, schlechte Witze, wieder reichlich Alkohol und Unmengen an Christmas Pies, Cakes & Puddings. Der Abend wurde dann mit Gesellschaftsspielen und - ja ganz genau - noch mehr Alkohol verbracht. Boxing Day wurde wieder mit einem riesigen Frühstück eröffnet und genau 45 Minuten später ging es zum nächsten Essen bei Dianas Eltern. Kaltes - aber deswegen nicht weniger riesiges - Büffet. Dieser Ess Marathon hielt dann wieder bis zum Abend an und am 27. gab es dann das große Weihnachtsbüffet mit Geschenken und Alkohol auf der anderen Seite der Familie.
Ich muss schon sagen, mir gefällt das englische Weihnachten sehr. Es ist in mancher Hinsicht sehr anderes als das, was ich von zu Hause kenne. Ich habe kein einziges englisches Weihnachtslied gesungen, nicht einmal Kekse gebacken, ich war nicht in der Kirche und überhaupt war Weihnachten mehr ein Familienfest als etwas religiöses. Trotzdem habe ich das alles sehr sehr sehr genossen und auch ich hatte eigentlich auch kein Heimweh an Weihnachten... :)







selbstgemachte Mince Pies :)


Hannah, Michael, Marcus




wir sind alle der Meinung, dass Cleo eigentlich kein richtiger Hund ist...